| AH82.70-P-0001-02A | Hinweise zum Lichtwellenleiter | Typ 129, 163, 168, 170, 202, 203, 208, 209, 210, 215, 220, 230, 414, 463.243/ 244/245/246/247/248/249/250/254/
270/271/303/309/322/323/332/333/ 340/341 |
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| Dargestellt am Typ 202 Limousine
1 Lichtwellenleitermodul 1 2 Lichtwellenleitermodul 2 3 Lichtwellenleitermodul 3 4 Lichtwellenleitermodul 4 rt Rotes Insert ws Weißes Insert A2 Radio A2/6 CD-Spieler mit Wechsler (im Kofferraum) A34/4 Interface Telefon A35/8 Steuergerät TELE AID A35/11 Steuergerät Sprachbedienung |
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| P82.70-2189-06 |
| Position der Kennzeichnung
Für die Fahrzeugtypen 170, 202, 203, 208, 210, 215, 220, 230, 463 befindet sich am Lichtwellenleiterleitungssatz hinter dem Radio ein Kennzeichnungsschild, auf dem die jeweils für diese Fahrzeuge speziell verbauten Lichtwellenleitermodule (1, 2, 3, 4) mit ihrer exakten Länge verzeichnet sind. Beim Typ 129, 414 befindet sich das Kennzeichnungsschild im Kofferraum beim CD-Wechsler. Beim Typ 168 befindet sich das Kennzeichnungsschild im Beifahrerfußraum im Bereich der Steuergerätebox. Ist keine Längenangabe am Kennzeichnungsschild vorhanden, muss das entsprechende Lichtwellenleitermodul ausgebaut und die erforderliche Länge abgemessen werden. Der Fahrzeugtyp 163 besitzt kein Kennzeichnungsschild.
Im Reparaturfall können die einzelnen Lichtwellenleitermodule mit entsprechender Längenangabe bestellt werden (siehe ET Dokumentation KG 82). |
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| P82.70-2190-01 |
| Verlegung
Die Inserts (5) der Lichtwellenleitermodule dürfen nur seriengleich verlegt werden. Die Lichtwellenleitermodule müssen beim Verlegen immer mit einer Schutzkappe versehen sein. Für jeden Fahrzeugtyp ist die Reihenfolge der Komponenten im D2B-Ring fest vorgeschrieben. Die Verbindung erfolgt mit Lichtwellenleitermodulen. Sie sind zu einem Leitungssatz mit orangefarbener Umhüllung zusammengebunden. |
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| P82.70-2227-01 |
Bruchgefahr! Lichtwellenleiter nicht knicken, nicht über scharfe Kanten verlegen oder in kleineren Radien als 25 mm biegen. Zugkräfte auf Inserts dürfen 65 N nicht überschreiten.
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Der Lichtwellenleiter darf keinen Temperaturen höher als 85 °C oder niedriger als -40 °C ausgesetzt werden. Lichtwellenleiter nicht quetschen, also nicht mit Schellen oder Kabelbindern zusammendrücken.
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| Verbindung zwischen den Geräten
Der Digital Data Bus-Ring (D2B) verbindet die neue Radiogeneration bzw. COMAND (Monitor) mit CD-Wechsler (CDC) (USA-Vorrüstung), Telefon und Handy. Der Soundverstärker bleibt bei den Typen 129, 170, 202, 208 und 210 verkabelt wie bisher. Das Radio bzw. COMAND übernimmt als Head Unit (HU = Kopfeinheit) die Masterfunktion und bildet außerdem die Schnittstelle zum Control Area Network-Bus Klasse B (Innenraum) (CAN-B) (für Fahrzeuge mit Multifunktionslenkrad). Ringreihenfolge der Fahrzeuge/Typen/Interface Typ 129 HU - Telefon (oder TELE AID) - CDC - HU Typ 163 HU - Sound - CDC - Telefon (oder TELE AID) - HU Typ 168 HU - Telefon - CDC - HU Typ 170 HU - Telefon - HU (ECE); HU - CDC - HU (Japan) Typ 202/208 HU - CDC - Telefon (oder TELE AID) - SBS - HU Typ 203/209 HU - Sound - Interface Handy - SBS - CDC - HU Typ 210 HU - CDC - SBS - Telefon (oder TELE AID) - HU Typ 215/220 HU - Sound - CDC - Telefon (oder TELE AID) - SBS - Optionshandy Interface - HU Typ 230 HU - Sound - CDC - Telefon (oder TELE AID) - SBS - HU Typ 414/463 HU - CDC - Telefon - HU |
Die Reihenfolge stellt die derzeitige Maximalausstattung dar. Beim Entfall einer Sonderausstattung (SA) wird einfach die entsprechende Position gestrichen und es ergibt sich die neue Ringreihenfolge.
Ist-Konfiguration mittels STAR DIAGNOSIS auslesen Ab September 1999 ist es möglich, mittels STAR DIAGNOSIS die aktuelle Ist-Konfiguration eines funktionierenden D2B-Rings auszulesen. Dies ist vor allem wichtig bei nachträglicher Erweiterung des D2B-Rings und bei nachträglichem Einbau von D2B-Komponenten, z. B. Telefon. In der Diagnose gibt es den Menüpunkt "Nachträglicher Einbau von D2B-Komponenten". Unter diesem Menüpunkt kann die aktuelle Ist-Konfiguration eines Fahrzeugs ausgelesen und sofort als neue Soll-Konfiguration zurückgeschrieben werden. Der Ablauf ist selbsterklärend. |